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5.3.07 13:08, kommentieren

August-Februar 2006/2007

Ein Artikel bzw. ein Interview , das mir sehr gut gefallen hat und meine Stimmung gut wiedergibt 

http://www.welt.de/kultur/article159121/Digitale_Boheme.html

Hier bleibt mir wirklich nichts zu sagen übrig:

http://www.zeit.de/2006/17/Titel_Feminismus

Eine Frau, die ich sehr bewundere. Viel Spaß damit

http://www.welt.de/print-welt/article701681/Es_ist_obszoen_reich_zu_sterben.html

 

23.2.07 15:38, kommentieren

2 Days in Paris

Ein Film mit July Delpy.

Ein Paar, nach zwei Jahren Beziehung schon an einiges gewöhnt besucht ihre Familie in Frankreich. Sie ist Französin, er Amerikaner und beide leben in New York. Als Fotografin müsste sie eigentlich ständig Fotos von ihrem Trip machen (Venedig/Italien, Paris/Frankreich) aber er ist derjenige, der ein Bild nach dem anderen schießt. Statt die Stadt zu genießen, die Umgebung, die Menschen und Gerüche ist er auf der Jagd nach dem perfekten Bild. Als sie in  Paris ankommen lernt er ihre Eltern kennen und die Franzosen im Allgemeinen. Alles ist sehr offenherzig und direkt - der Vater schafft als Künstler sehr eigenwillige Werke. Mit der Zeit stellt er fest, dass er seine Freundin gar nicht kennt. Ihre vielen Beziehungen und Männer - davon wusste er nichts. Kennt er sie eigentlich??? Als er auf ihrem Handy schlüpfrige SMS findet (und der Akt des Schnüffelns in fremden Handys ist schon erniedrigend genug) - ist es mit der Ruhe vorbei!!!

Eine schöne und bestimmt wahre Geschichte über Beziehungen, Menschen und französische Taxifahrer!!

23.2.07 15:20, kommentieren

Gloomy Sunday

Eine deutsch-ungarische Produktion mit Joachim Krol in einer der Hauptrollen und Ben Becker als Bösewicht.

Die Musik, die Schauspieler, die Handlung und der Drehort Budapest...eine wunderbare Mischung.

Eine Frau liebt zwei Männer und wird von zwei Männern geliebt. Anfangs biete diese Dreierkonstellation viel Zündstoff...Eifersucht und Besitzansprüche. Aber alle einigen sich - es könnte alles so einfach sein aber die Schatten des zweiten Weltkrieges, die Judenverfolgung und ein melancholisches "Lied vom traurigen Sonntag" legen ein Schatten über dieses sonnenbeschienene Bild....

22.2.07 14:42, kommentieren

Irina Palm

Irina P. - der erfolgreichste Film der Berlinale 2007 -  absolut gerechtfertigt. Sehr lange habe ich nicht mehr einen solch herzanrührenden, komischen und tragischen Film gesehen.

Eine Großmutter, die versucht ihren Enkel zu retten welcher schwerkrank ist. Eine Heilung verspricht eine Therapie in Australien. Nur wie soll die Familie dorthin gelangen ohne Geld? Maggie macht sich auf die Suche nach einem Job - nur leider ist sie für die meisten Jobs zu alt. Die Anzeige an einem Bordell: Hostessen gesucht! springt ihr ins Auge. Sie verschließt die Augen vor der Realität und lernt den Besitzer des Bordells kennen - Mr. Miklos. Er stellt sie tatsächlich ein - als eine Frau, die hinter einer Wand Männer mit der Hand befriedigt. Maggie ist zutiefst verstört und kämpft weiter - bis sie zum Schluss über sich hinauswächst. Sie sagt ihren angeblichen Freundinnen die Wahrheit und findet zurück zu ihrem Sohn, einen Weg zu ihrer Schwiegertochter und die Liebe eines Mannes.

Absolut sehenswert!!!! 

22.2.07 14:32, kommentieren

Zahir

In Paulo Coelhos Roman "Der Zahir" habe ich viele Dinge wiedergefunden. Eine Person, die in unseren Gedanken beginnt mehr und mehr Platz einzunehmen. Bis nichts von einem selbst und nichts von der anderen Person übrig ist. Man ist gelähmt - handlungsunfähig, die Gedanken drehen sich im Kreis. Das ist ein Zahir. Das Wort kommt aus dem Arabischen und beschreibt einen Gegenstand der einem lieb ist und von dem man nicht lassen kann.

Der Mann versucht sich von seinem Zahir zu lösen - dafür muss er sich selbst erkennen und neu entdecken. Dann ist der Zahir kein Zahir mehr sondern seine Frau, die ihn verlassen hat weil sie ihn liebt.

Einfach wundervoll!!!!

22.2.07 14:19, kommentieren